Das kalte Herz. Fritz Langs Film Metropolis und Georg Kaisers Gas-Drama.

Ein ikonographischer, kulturphilosophischer und literarischer Vergleich von Heike Klapdor.

“Kalt und dekorativ“ sei das, „wuchtend leer“. Was sich mühelos als zeitgenössische Kritik des Films Metropolis verstehen ließe, gilt Georg Kaisers Revolutionsstück Gas I, das nach seiner Uraufführung 1918 zu einem der meist gespielten Stücke im deutschsprachigen Theater wurde. Fritz Langs monumentale Zukunftsvision nach dem Drehbuch von Thea von Harbou, die knapp ein Jahrzehnt später in die Kinos der Weimarer Republik kam, enthält  eine Vielzahl von Bezügen zu dem dramatischen Werk des expressionistischen Dichters. Daran erinnert Heike Klapdor aus Anlass der Präsentation der rekonstruierten Fassung von Metropolis  bei der diesjährigen Berlinale 2010.

rbb Kulturtermin: 4. Februar 2010, um 19.05 Uhr.
+ Pressemitteilung der Berlinale zu Metropolis.