Anna Gmeyner: Manja. Ein Roman um fünf Kinder • Eine Hommage.

Vortrag und Lesung mit Iris Berben und Heike Klapdor.
Freitag, 19. Februar 2010, 20 Uhr • Mendelssohn-Remise

Anna Gmeyner, 1902 in Wien geboren, 1991 in York gestorben, gehörte um 1930 zur literarischen Avantgarde in Deutschland. Das Exil führte sie über Paris nach England. Sie schrieb Filmdrehbücher und Romane. Manja erschien 1938 unter dem Pseudonym Anna Reiner bei Querido in Amsterdam, 1984 zum ersten Mal in Deutschland beim persona verlag.

Der Roman spielt zwischen 1920 und 1934. Manja und ihre Freunde Karl, Heini, Franz und Harry entstammen verschiedenen gesellschaftlichen Milieus. Ihre Freundschaft wird 1933 auf eine harte Probe gestellt. Manja und Harry sind plötzlich nicht mehr »rasserein«, und die Probleme der Erwachsenen, die sich für oder gegen Hitler entscheiden, drohen die Welt der Kinder zu zerstören.

Iris Berben liest aus dem Roman.
Heike Klapdor porträtiert die Autorin.

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